| DIE UKRAINISCH-POLNISCH-JÜDISCHEN BEZIEHUNGEN |
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Internationale wissenschaftliche Konferenz
„DIE UKRAINISCH-POLNISCH-JÜDISCHEN BEZIEHUNGEN WÄHREND DER DEUTSCHEN
BESATZUNG UND DES HOLOCAUSTS – UKRAINISCH-POLNISCHE GRENZEN 1941-1944“
Przemysl, 21.-23. Juni 2009
Vom 21. bis 23.
Juni veranstalten das Polnische Zentrum für Holocaustforschung an der
polnischen Akademie der Wissenschaften und „TKUMA“, das All-Ukrainische Zentrum
für Holocaust Studien zusammen mit anderen wissenschaftlichen Institutionen und
internationalen Organisationen die Internationale Konferenz „Die ukrainisch-polnisch-jüdischen
Beziehungen während der deutschen Besatzung und des Holocausts
(Ukrainisch-Polnische Grenzen, 1941-1944)“.
Während der
Konferenz wollen die Organisatoren Themen diskutieren, welchen auf bisherigen
internationalen Konferenzen wenig Beachtung zuteil wurde, explizit die sozialen
Probleme und Beziehungen zwischen Polen, Ukrainern und Juden im
ukrainisch-polnischen Grenzgebiet während der deutschen Besatzung und des
Holocausts 1941-1944. Diese Themen, obgleich sie von einzelnen Forschern in den
Ländern bereits untersucht wurden, wurden noch nicht mit einander vergleichend
behandelt. Die Forschungsergebnisse zu vergleichen und sie zu diskutieren ist
eine der Aufgaben der Konferenz. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund
interessant, dass diese Gebiete der Schauplatz der „Endlösung“ waren.
Die Konferenz
möchte bei dem Treffen das Grenzgebiet (West-Ukraine) beleuchten und auf einen
Austausch von Erfahrungen und Forschungsmethoden von polnischen, ukrainischen
und israelischen Wissenschaftlern hinwirken. Es ist sowohl unsere Absicht,
durch diese Konferenz einen Dialog zu initiieren, als auch, den Kontakt
zwischen Wissenschaftlern zu fördern, die sich mit der Geschichte und dem
sozialen Leben der Polen, Ukrainer und dem Glauben der Juden, die dieses Gebiet
bewohnten, beschäftigen. Durch diese Initiative hoffen die Veranstalter, dass
sie der Ausgangspunkt für weiteren Austausch und eine fruchtbare Zusammenarbeit
sein wird, genauso wie für Bildungsprojekte mit dem Ziel der Verbreitung des
Wissens über dieses Thema.
Die Konferenz
wird organisiert durch das Polnische Zentrum für Holocaustforschung des
Instituts für Philosophie und Soziologie
der polnischen Akademie der Wissenschaften, vertreten durch Jakub Petelewicz
und das ukrainische Zentrum TKUMA, vertreten durch seinen Direktor Igor
Shchupak, Ph.D. Der israelische Koordinator ist Professor Aharon Weiss (JOINT,
Jerusalem).
Während der
Konferenz würden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen wollen:
- Ukrainer, Polen, Juden im Vorfeld und während der
Nazi-Besatzung und des Holocausts
- die Frage der Idee der ukrainischen Nation und deren
Verhältnis zu „Polen“ und „Juden“
- „Ukrainische“ und „jüdische“ Fragen aus polnischer Sicht:
politische, militärische und soziale Aspekte
- Juden in der Zeit des Holocausts, konfrontiert mit der
„ukrainischen“ und „polnischen“ Frage
Konferenzsprachen: Polnisch, Ukrainisch, Russisch
Ein detailliertes Programm wird Ende Mai 2009
veröffentlicht.
Kontakt:
Polen: Ukraine:
Jakub Petelewicz
e-mail:
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tkuma@tkuma.com
tel: +48 603 257 594 tel: +38-0562-38-69-12,
fax: +48 22 657 28 74 fax: +38-056-778-05-95,
cell: +38-050-340-45-66
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